Umgebung in der Produktionshalle: Lüftung und Filter
Ausgangslage
Die Lüftungsanlage war auf volle Hallenbelegung ausgelegt, die Produktion schwankte jedoch deutlich – die Lüftung lief nach festem Zeitplan, unabhängig davon, wie viele Menschen und Maschinen gerade in der Halle arbeiteten. Die Filter der Produktionsmaschine wurden wiederum im vorgeschriebenen Zeitrhythmus gewechselt, obwohl die Maschine nicht durchgehend lief.
Lösung
Sechs Sensorboxen in einer 6 000 m² großen Halle messen CO₂, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Staub nach Partikelgröße. Sie sind Plug-and-play: Sie kommen vorkonfiguriert und mit eigener SIM-Karte, benötigen also keinen Eingriff ins Netzwerk des Kunden und praktisch keine Montage. Die Steuereinheit sammelt die Daten und regelt die Lüftungsleistung nach dem gemessenen CO₂ – ihre Einführung dauert samt Konfiguration bis zu vier Stunden.
Wie wir die Zahlen auf dieser Website lesen: Die Zahlen in diesen Studien stammen von Menschen aus den jeweiligen Betrieben – Technikern und Managern, die die Einsparungen in ihren eigenen Daten gefunden haben. Sie sind weder geprüft noch offiziell freigegeben; solche Beträge veröffentlichen Unternehmen nicht. Deshalb nennen wir keine Kundennamen und schreiben bei jeder Zahl dazu, woher sie stammt.
Ergebnis
Die Lüftung läuft nach der tatsächlichen Belegung, nicht nach Zeitplan – der Stromverbrauch der Lüftungsanlage sinkt dadurch um mindestens 15 bis 25 %: die Untergrenze bei manueller Regelung nach Alarmen, die Obergrenze bei automatischer Regelung, wie sie hier lief. Bei den damaligen Energiepreisen bedeutete das eine jährliche Einsparung von 115 500 €. Und zugesetzte Filter zeigen sich als steile Spitze im Staubwert, sodass sie erst beim nächsten geplanten Stillstand gewechselt werden. Der Zyklus verlängerte sich etwa auf das 2,5-Fache – also 60 % weniger Wechsel pro Jahr – und die Maschine stoppt nicht mehr außerplanmäßig. Die Hardware kostet heute 5 880 €.
Ehrliche Zahlen
Die Investition ist Hardware zu heutigen Preisen: sechs Sensorboxen zu je 650 € und eine Steuereinheit für 1 980 €. Die Montage der Sensoren kostet nichts – sie sind vorkonfiguriert und haben eine eigene SIM-Karte; die Steuereinheit ist samt Konfiguration in bis zu vier Stunden fertig. Die Plattformlizenz ist im Betrag nicht enthalten. Die Stromeinsparung wurde zu den Energiepreisen zum Zeitpunkt der Einführung beziffert; zu heutigen Preisen fiele sie anders aus. Die Einsparung bei den Filtern geben wir bewusst nicht in Euro an – sie hängt vom Preis Ihrer Filter ab und davon, wie oft Sie sie heute wechseln.